Essen/Ruhr 2016

09.-11.09.2016 THD Travel Essen + Moviepark

Einige Thunderhill Dancers & Friends machten sich auf zur alljährlichen Travel Tour. In den PKWs und dem Kleinbus fieberten die Mitreisenden am Freitag Morgen der Reise entgegen. 8.30 Uhr ging es in Richtung Nordrhein-Westfalen los. Erster Stop nach 1,5 Stunden Fahrt - wie immer - Mc Café und die Toilette! Mit einem Snack im Bauch und reichlich Kaffee, Kakao oder anderem süßen Zeug ging es in die erste Entertainment-Etappe. Nur das Organisationsteam wusste wohin es geht. Die Mitreisenden gaben sich vertrauensvoll in die Hände der Reiseleitung. Passend trafen wir auf unsere Travel-Freunde von den Five-Towers-Dream-Dancers aus Halle/Saale in Mettmann. Wieso gerade Mettmann und woher kennt man Mettmann?! Vielleicht "Samba in Mettmann", die deutsche Komödie? Oder ist es doch eher ein Square Dance Club in Mettmann? Nichts vom dem, Kultur stand auf dem Plan. Es ging ins Neanderthal-Museum. Da erwartete alle Teilnehmer eine spezielle Führung. Wie es weiter ging lest ihr bitte im Travel-Bericht von Gabi & Andreas.


Es war wieder einmal so weit, reiselustige Thunderhill-Dancers & Friends hatten Lust auf die Dinge, die sich Kathi im stillen Kämmerchen hat einfallen lassen. Treffpunkt war Mettmann im Ruhrgebiet und hier ging es nach einer Stärkung „Mit dem Wischmopp durch die Steinzeit“. Kabarettistin Inge Kopelke führte uns mit viel Augenzwinkern durchs Neanderthal-Museum. Die Führung entwickelte eine gewisse Eigendynamik, denn nach dem (zwangsweisen ) Singen einer Fußball-Hymne konterten die Pfälzer aus voller Brust mit „Do werd die Wuzz geschlacht...“, so was machte dann auch eine wortgewandte Inge kurzzeitig sprachlos! Wir verabschiedeten uns mit einer kurzen (Trocken-) Square-Dance-Vorführung (ohne Musik) und weiter ging es nach Essen ins Hotel. (Anm.d.R.: Das Motel One Essen, tolles Hotel - allerdings morgens ohne Rührei am Morgen! Das gilt es für die nächsten Planungen zu berücksichtigen)

Abends besuchten wir die Mining Twirler Essen. Es halfen keine Tricks beim Zählen der Tänzer, das Banner reist nach einem sehr netten Clubabend mit in die Pfalz! (Anm.d.R.: beim Clubabend trafen wir auf alte Bekannte! Rita & Michael von der Action Fraction Kaiserslautern! Becallt wurden wir von Andreas Nissen und Michael Franz, dem ECTA-Präsidenten). 3 Squares on the floor. Was wollen Square Dancer mehr!) Der Abend klang aus in großer Runde in der Hotel-Lounge. (Anm.d.R.: in diesem Falle noch mit Bedienung und der immer größer werdenden Runde. Lecker Cocktails!)

Den Samstag verbrachten wir im Movie-Park in Bottrop. Zuvor musste allerdings mit einem ADAC-Engel noch geklärt werden, ob unser „kranker“ VW-Mietbus den Rest der Fahrt noch übersteht. Hans nahm das Risiko auf sich, die Kühlwasserverluste gegebenenfalls durch die Mineral­wasser­vorräte seiner Mitreisenden auszugleichen. „Westernfestival“ war das Motto im Moviepark. Das klingt etwas überschwänglich, denn das Einzige, was nach „Western“ aussah, waren die anwesenden Square-Dancer, die gezeigt haben, wie viel Spaß unser Hobby macht, und das selbst bei spätsommerlicher Hitze! Optimal motiviert wurden wir dabei von den Callern Jörg Biewald und Wolfgang Haehnel. (Anm.d.R.: große Parade mit ca. 300 Square Dancer, insgesamt ca. 700 Teilnehmer)

Der 1.Teil der Afterparty war wieder ein Kathi-Überraschungsei: Die „Autodriver“ lenken uns zur Gaststätte „Ich danke Sie“, kein Grammatikfehler, sondern eine überregional bekannte Szenekneipe im Ruhrpott, die von Fußball-Legende Willi „Ente“ Lippens gegründet wurde. (Anm.d.R.: Während eines Spieles beschwerte sich "Ente" mehrfach lautstark über die Fouls der gegnerischen Mannschaft. Dem Schiedsrichter reichte es und er verwarnte "Ente" mit der gelben Karte und den Worten: "ich verwarne Ihnen". Darauf antwortete "Ente" mit "ICH DANKE SIE" und bekam direkt rot!)
Teil 2 fand wieder im Hotel statt, aus gegebenen Anlass hielten alle bis Mitternacht durch und sangen ein Geburtstagsständchen für Uwe. (Anm.d.R.: kurzerhand übernahmen wir die Theke selber, da der super nette Kellner Marco völlig überlastet war. Nun gut, wir wußten ja, was wir trinken wollten.

Das erste Tagesziel am Sonntag war ein Einfamilienhaus der besonderen Art, unsere Navis führten uns zur „Villa Hügel“, dem ehemaligen Familiensitz der Familie Krupp, heute im Besitz und Sitz der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Von unserer charmanten Begleiterin Reintje erfuhren wir viel Interessantes über die 269 Räume und den 28 ha großen Park. Das nun geplante gemeinsame Kaffeetrinken war mit Anlaufschwierigkeiten verbunden. Während sich ein Teil unserer Gruppe zu Fuß auf den Weg gemacht hatte und ungeplant durch Zaunlöcher kriechen und Brennnesselpfade überwinden musste, stellte der andere Teil fest, dass die theoretisch tolle Lokalität (Internetrecherche) ein praktischer Flop war. Doch Kathi wäre nicht Kathi, hätte sie nicht einen Plan B und so gab es wenige Meter mit der „Villa Vue“ eine tolle Alternative.